Schulversuch ab Schuljahr 2013/14

erstmals für die SchülerInnen der 6.Klassen im Schuljahr 2013/14
Mit dem Schulversuch “Modulare Oberstufe” am BG/BRG Berndorf wird durch neue Organisationsstrukturen eine inhaltliche und strukturelle Reform der Oberstufe erfolgen und dadurch das Bildungsangebot in unserer Region wesentlich bereichert.
Breite Allgemeinbildung, Beibehaltung der Schulformen Gymnasium und Realgymnasium sowie das Erlangen der Hochschulreife sind die Fundamente dieses Modells. Schwerpunkt dieses modularen Systems ist die Steigerung von Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz der SchülerInnen. Zu den Zielen gehören ...

... Begabungsförderung, individuelle Schwerpunktsetzung vor allem durch die Wahlmodule, Kompensation von Defiziten ebenso wie die gezielte, lückenlose Vorbereitung auf die teilzentrale kompetenzorientierte Reifeprüfung.

 

 

Organisationsstruktur:

5. Klasse (9.Schulstufe): unverändert wie bisher
6., 7., 8. Klasse: Semestermodule

Module

Basismodule
(verpflichtend)
nur vormittags
Wahlmodule
(laut Kursbuch)
Basismodule wie
Pflichtgegenstände
z.B. D, M, GWK, ...
Schlüssel-
qualifikationen:
Präsentation
Vorwissenschaftl.
Arbeiten
alternativ ME/BE
in 7. und 8. Klasse
    freie Wahlmodule
(einzelne
Semester-
angebote)
aufbauende
Wahlmodule
z.B. weitere
Fremdsprachen,
DG, Informatik, ...

Besonderheiten der Wahlmodule:

  • Wahlmodule sind projektorientiert und themenzentriert konzipiert.
  • Wahlmodule bieten die Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung.
  • 13 Wahlmodule sind in 6 Semestern zu belegen.
  • Maximal 3 pro Semester können gewählt werden.
  • Schüler/innen haben mind. 10 Wahlmodule mit herkömmlicher Benotung positiv abzuschließen, 3 können mit Teilnahmevermerk besucht werden.
  • Wahlmodule finden generell 2-stündig geblockt am Nachmittag statt (Basismodule nur vormittags).
  • Angebote werden im Kursbuch (Titel, Kurzbeschreibung, Kursleiter, Zeitpunkt, Note oder Teilnahmevermerk) bereits im Schuljahr davor veröffentlicht und gewählt.
  • Beispiele für Wahlmodule: Erste Hilfe- Kurs, Meeresbiologie, Sportcoach, Grundkompetenzen Mathematik.


Besonderheiten in der Beurteilung:

  • 1 Semester ist eine Beurteilungseinheit (keine Jahresnoten).
  • Positiv absolvierte Module bleiben erhalten.
  • (Im Falle einer Wiederholung einer Schulstufe ist kein Wiederholen aller Gegenstände im herkömmlichen Sinn nötig. Schularbeitsfächer und negative Module müssen belegt werden).
  • Negative Beurteilungen(max. 2 pro Schüler/in und Semester) können im Rahmen einer Semesterprüfung ausgebessert werden.
  • (4 Wochen nach Semesterende für das Wintersemester, bzw. zum Termin der Wiederholungsprüfungen für das Sommersemester)
  • Negativ beurteilte Semesterprüfungen können einmalig 4 Wochen später wiederholt werden.
  • 1 bis 2 negative Module können bis vor der Reifeprüfung nachgeholt werden.
  • Alle Basismodule und 13 Wahlmodule müssen bis zur Reifeprüfung positiv absolviert sein.
Unsere Angebote

nachmittagsbetreuung a

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