exkursion uni thumb

Am 19.05. besuchten wir mit dem Modul ‚Jugend im Mittelpunkt‘ die Hauptuniversität Wien. Bevor wir aber überhaupt dort ankamen, schafften es manche von uns (inklusive mir), trotz der unübersehbaren Tafeln und der unübersehbaren Universität, sich zu verlaufen. Man muss zu unserer Verteidigung jedoch sagen, dass die liebe Frau Professor ziemlich schnell ‚laufen‘ konnte - obwohl wir davor beim McDonald‘s waren :). Wie auch immer, schlussendlich haben ... 

... es aber auch wir zur Universität geschafft und dann ging es richtig los.

Als Allererstes hielten wir uns im wunderschönen Arkadenhof auf, der für die Studierenden eine Art ‚Oase der Ruhe‘ ist, in der sie zumindest für eine kurze Zeit abschalten und den Stress vergessen können. Anschließend besuchten wir eine Vorlesung, bei der es um die Geschichte der Philosophie der Antike ging. Man muss zugeben, dass es sehr schwer war sich in diesem Stoffgebiet zurechtzufinden, womöglich erklärbar dadurch,  dass wir nur einen kurzen Text zur Einführung in das Thema bekommen hatten. Vielleicht lag es aber auch an unserem fehlenden Interesse für diese Vorlesung, die meine Aufmerksamkeit keineswegs geweckt hat. Trotzdem glaube ich, dass das auch gar nicht das Ziel dieses kurzen Besuchs war, sondern vielmehr ein Schnuppern in das Uni-Alltagsleben, das meines Erachtens nach ziemlich gelungen ist.

Danach haben wir uns wieder im Hof versammelt, um die Fragebögen auszufüllen. Das war meiner Meinung nach ziemlich witzig und amüsant, da wir zu fast keiner der Fragen auch wirklich die Antwort wussten – sprich wir haben einfach geraten. Daraufhin sind wir noch an dem Hörsaal Audi Max vorbeigegangen und haben einen kurzen Blick darauf werfen dürfen.  Dieser größte Hörsaal Österreichs, der derzeit ca. 800 Studierenden Platz bietet, wurde 1935 fertig gestellt.

Schlussendlich sind wir dann noch durch den Campus spaziert und haben uns kurz hingesetzt, um die restlichen Fragen zu beantworten.

Im Großen und Ganzen war es ein schöner Ausflug, der, obwohl ich ziemlich müde war, wirklich Spaß gemacht hat. :)  

Aus Lehrerinnensicht:
Im Rahmen des Wahlmoduls „Jugend im Mittelpunkt“ besuchten wir die Universität Wien und einige der zahlreichen Gebäude, welche diese Bezeichnung mittlerweile umfasst. Begonnen hat alles vis-a-vis des Hauptgebäudes der Universität am Dr. Karl Lueger-Ring, in einem Fast-Food-Restaurant, wo sich hinter einer Clownmaske ein Absolvent der Philosophischen Fakultät verbarg.

Es war an diesem langen Nachmittag nicht alles „fun“, den es musste ein Quiz zu der 652! langen Geschichte der Uni Wien und eine weiterer zu der Frage „Wie weiblich ist die Alma Mater Rudolphina?“ beantwortet werden. Wer weiß nicht die Antworten zu Fragen wie „1913 zählte die Universität Wien bereits fast 10.000 HörerInnen. Welchen Platz belegte sie damit in der Rangliste der damals größten Universitäten der Welt?“ oder „Wie viel Prozent der Studierenden waren im Studienjahr 2013/14 weiblich?“

Auf dem Programm stand auch eine Vorlesung der Philosophischen Fakultät „Geschichte der Philosophie I“ im HS 7. Frau OStR Univ.Lekt. MMag. Masek, Universitätslektorin, Lehrbuchautorin und AHS-Professorin, empfing uns herzlich und gab dem Auditorium einen Einblick in die antike Philosophie.

Weiter ging es in das NIG (seit 2007 leider ohne den Personenumlaufaufzug) und das gegenüberliegende Gebäude der Psychologischen Fakultät.
Zu guter Letzt das Beste: der Campus der Universität Wien mit seinen Instituten und Hörsälen, den vielen Chill-out Zonen und dem wohl absonderlichsten historischen Gebäude Wiens, dem Narrenturm.

Links zum Nachlesen:
https://www.univie.ac.at/
http://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/nig-das-neue-institutsgebaeude
http://www.mediathek.at/atom/144E7027-125-0006E-00000524-144DCAC7
http://www.nhm-wien.ac.at/forschung/anthropologie/pathologisch-anatomische_sammlung_im_narrenturm

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