auge thumb

Wir können leider nicht gleichzeitig sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen. Die Fähigkeit unseres Auges zur Akkommodation ist eine wesentliche Voraussetzung für das scharfe Sehen sowohl in der Ferne als auch in der Nähe wenn auch nur hintereinander möglich und nicht gleichzeitig machbar. Um die Akkommodation näher zu erforschen pusteten die SchülerInnen der 1D einen Luftballon schwach auf und knoteten ihn zu. Dieser Luftballon steht für ... 

... den gesamten Augapfel. Mit einem Edding-Stift wird die Linse auf den Luftballon gemalt. Die Linsenbänder werden ebenso eingezeichnet. Um die Anspannung des Ringmuskels bei der Nahakkommodation (Naheinstellung der Linse z.B. beim Lesen) zu verdeutlichen wird der aufgemalte Kreisring (Linse) mit den Händen ringförmig umfasst und zusammengedrückt.  (Die „Linse“ wird dadurch stärker gekrümmt und ihre Brechkraft verändert.) Bei der modellhaften Nachahmung der Fernakkommodation  (Ferneinstellung der Linse z.B. beim Blick aus dem Fenster ins Grüne) wird die Entspannung des Ringmuskels durch das sanfte legen der Hände um die Linse nachgeahmt. (Die Linse ist dann abgeflacht im Vergleich zur Nahakkommodation.) Jetzt wissen wir das „ Lesen“, „Computerspielen“ und andere Aktivitäten die ein Anspannen unseres Ringmuskels erforderlich machen auf die Dauer für unsere Augen sehr anstrengend sind und zwischen durch ein Blick in die Ferne für unsere Augenmuskulatur sehr entlastend sein kann. Der kurze Blick in den Schulhof hat schon seinen tieferen Sinn.

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