Eine Delegation, bestehend aus 4 Schülern und einem Begleitlehrer des BG/BRG Berndorf, besuchte  heuer von 23. bis 30. September die Partnerstadt in Japan. Dieser Städtepartnerschaft zwischen Berndorf und Hanamaki (früher Ohasama) besteht nun 49 Jahre.  Die teilnehmenden Schüler waren Theresa Kühmayer, Barbara Singraber, Lukas Zeiler und Sebastian Aster. Begleitet wurden sie von Mag. Martin Schwinner.
Nach einer kurzen, netten...

... Verabschiedung in Berndorf ging es voller Spannung zum Flughafen. Der Flug dauerte 13 Stunden mit einer Zwischenlandung in Helsinki. In Tokio gelandet fuhren sie mit dem Shinkansen in den Norden der Hauptinsel Honshu und wurden schon am Bahnhof Shin-Hanamaki herzlich empfangen. Gleich gelang in einem Museum die Annäherung an die lokale Kultur. Danach warteten schon die Gastfamilien auf die Gäste aus Berndorf und nahmen sie herzlich bei sich zu Hause auf. In den nächsten 5 Tagen konnten die Gäste am Familienalltag teilhaben und interessante Einblicke in die japanische Lebensweise gewinnen.
An den ersten 2 Tagen standen Besuche der örtlichen Schulen auf dem Programm – die Highschool und die Junior Highschool in Ohasama. In Unterrichtsbesuchen und Frage- und- Antwort-Sequenzen fand ein reger Austausch zwischen den Schülern statt. Einige Darbietungen (Kendo-Show, Gesang) lockerten den Aufenthalt auf. Besuche einer Kunstwerkstatt für Glasskulpturen, eines Weinmuseums – Edelwein, des Berndorf-Pavillons, eines Tempels mit Einführung in die Kaligraphie und die Meditationstechnik und auch der Besuch des Miyazawa Kenji Museums waren Bestandteile eines vielfältigen und interessanten Programms. Am Abend des 2. Tages fand die Welcome-Party statt, an der auch die Berndorfer Gäste ihren Beitrag leisteten. Mit Gesang (I am from Austria, Peters Brünnele) und einer Walzer Tanzdarbietung gelang es, die Besucher zu unterhalten (siehe youtube).
Das Wochenende verbrachten die Gäste bei den Gastfamilien, die interessante und aufregende Unternehmungen organisierten. Dabei wurde ein bekannter Tempel (Unesco Weltkulturerbe) besucht, eine Schlucht mit dem Boot befahren, die vom Tsunami 2011 zerstörte Pazifikküste besichtigt oder ganz einfach shoppen gegangen. In Restaurants konnte die vorzügliche japanische Küche genossen und danach in einem Onsen – japanisches Bad – Entspannung gefunden werden.
Der letzte Tag stand im Zeichen einer Stadtbesichtigung Tokios. Der deutschsprachige Reiseführer verstand es, den Gästen diese kontrastreiche Metropole näher zu bringen.
Beeindruckend waren die unglaubliche Gastfreundschaft der Japaner und ihr Interesse an der österreichischen Kultur. Die Reise war ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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