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Die vierte Fahrt führt uns am Dienstag, dem 19.2. ins Theater im Zentrum, auf dem Programm steht diesmal „Schuld und Sühne“, die Adaptierung des Romans von Fjodor M. Dostojewskij.
Bitte die Berechtigungskarten nicht vergessen!!

Beginn: 19.30,  Ende ca. 22.00

Die Abfahrt erfolgt um 17.30 vom Stadttheater Berndorf.


Mehr zum Inhalt: ....

... Kann ein Mord jemals gerechtfertigt oder gar »erlaubt« sein? Der verarmte und hochbegabte  Jurastudent Rodion Raskolnikow kapselt sich nach und nach von seiner Umwelt ab. Ausgehungert und von fiebrigen Träumen heimgesucht, wandert er durch St. Petersburg.
Immer mehr verfestigt sich sein radikales Weltbild, bis es kein Zurück mehr gibt: In einem nahezu perfekten Verbrechen tötet er eine raffgierige Pfandleiherin und deren zufällig dazugekommene Schwester.
Raskolnikow wird von der fixen Idee beherrscht, dass ein »außergewöhnlicher«, ein vom Schicksal dazu erwählter Mensch über das Leben vermeintlich »wertloser« Mitmenschen verfügen darf und dass ein Mord gerechtfertigt sein könnte, wenn daraus für andere etwas Gutes entsteht.
Doch kann man das eigene Gewissen einfach ausschalten? Wie lässt sich weiterleben mit einer Tat, die nicht ungeschehen gemacht werden kann?
Mit »Schuld und Sühne« schrieb Fjodor M. Dostojewskij einen spannungsgeladenen Psychokrimi und Gesellschaftsstudie zugleich. Der Protagonist des Romans stößt an Tabus und Grenzen, die nichts an ihrer Brisanz eingebüßt haben. Denn Dostojewskijs Einblicke in die Grausamkeit des Menschen, in seine Fähigkeit, noch den kleinsten Funken Mitgefühl in seinem Inneren auszulöschen, machen den Roman zu einem der kontroversesten Klassiker der russischen Literatur.

Regie: Thomas Birkmeier

Raskolnikow: Jakob Eisenweger

Mag. Karin Zahradnik - Theater-der-Jugend-Referentin

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