Aktuelles aus dem Schulleben

Arthur krupp 1900 schule2 schule3 schule web
Die Gründung des Gymnasiums


Berndorf war Anfang des 19. Jahrhunderts noch ein kleines Bauerndorf. 1843 wurden die Metallwerke gegründet, aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich der Betrieb zu einem Großunternehmen, das sich den Weltmarkt eroberte. Durch starken Zuzug von Arbeitern wuchs Berndorf zum Industrieort. Der Fabriksbesitzer Hermann Krupp betrieb die kirchliche und schulische Loslösung von Pottenstein. 1852 gründete er eine Privatschule für Arbeiterkinder, 1898 wurde das Theater von seinem Sohn und Nachfolger Arthur Krupp errichtet.

Durch Zufall absolvierten im Jahr 1898 mehrere Beamtensöhne die Berndorfer Volksschule und sollten eine weitere Schulbildung erhalten. Der Besuch eines Gymnasiums hätte für die Kinder eine Trennung von zu Hause und ein Leben im Internat bedeutet. Um das zu vermeiden, entschlossen sich die Eltern, die Schüler am "Landes-Real- und Oberstufengymnasium" in Baden als Privatisten einschreiben zu lassen und in Berndorf einen privaten Unterricht durchzuführen. Damit liegt in einer Privatinitiative von Schülereltern der Keim zu einem höheren Schulwesen im Triestingtal!

Arthur Krupp stand dem Plan seiner Beamten äußerst aufgeschlossen gegenüber und lieferte von Anfang an die materiellen Grundlagen für die Realisierung des Vorhabens. Als Schullokal stellte er zwei Arbeiterhäuser zur Verfügung und sorgte für eine entsprechende Einrichtung. Krupp berief Studenten der juridischen Fakultät der Universität Wien als Lehrer und bezahlte sie auch. Die Eltern hatten nur einen geringen Teil der Kosten zu tragen.

 

Privatgymnasium

Im dritten Schuljahr 1900/1901 wurde durch Intervention des Badener Gymnasialdirektors Wittek eine Privatschule auf gesetzlicher Grundlage eingerichtet. Die Schule wurde nun auch über die Angestellten der Fabrik hinaus allen Schülern Berndorfs und seiner Umgebung geöffnet.


1908 verlieh das Unterrichtsministerium der Schule den Namen "Krupp Privat-Realgymnasium" und das Öffentlichkeitsrecht. In diesem Jahr unterrichteten neben dem Direktor 9 Lehrer 36 Buben und 2 Mädchen.

Durch das ständige Wachsen der Fabrik wuchs auch die Bevölkerung von Berndorf rasch, sodass innerhalb kurzer Zeit die Volksschule dreimal in größere Gebäude übersiedeln musste. 1910 wechselten 1000 Volksschüler in die beiden neuen Schulen zu Seiten der Margaretenkirche und 35 Gymnasiasten aus den Arbeiterwohnbaracken in das alte Volksschul-Gebäude am Kislinger Platz, wo sie bis 1985 blieben. Während des 1. Weltkrieges wurden schon Pläne für ein eigenes Schulgebäude und Professorenhäuser entworfen, der Krieg verhinderte aber die Durchführung.

 

Überlebens-Probleme der Zwischenkriegszeit

Nach dem 1. Weltkrieg befand sich Krupp in finanziellen Schwierigkeiten, Bund, Land und Gemeinde lehnten eine Übernahme des Gymnasiums ab, sodass sein Ende gekommen schien. 1920 richteten Lehrkörper, Elternschaft und Stadtgemeinde gemeinsam eine Petition an den Unterrichtsminister Otto Glöckel, in der die Verstaatlichung des Gymnasiums und die Errichtung einer Oberstufe gefordert wurden, was aber an den fehlenden finanziellen Mitteln des Staates scheiterte.

Anfang der 20er Jahre begann man versuchsweise wiederholt mit einer fünften Klasse, wobei die Lehrer teilweise unentgeltlich unterrichteten und die Eltern fast die gesamten Kosten selbst tragen mussten. Das hohe Schulgeld betrug ein Fünfzigstel des Monatsgehalts bei kleinen bis zu einem Zwanzigstel bei höheren Einkommen. 1926 war der Aufbau der Oberstufe abgeschlossen, drei Burschen und zwei Mädchen bestritten die erste Matura. Von 1925 bis 1935 stieg die Schülerzahl von 135 auf 204.

In der Zwischenkriegszeit herrschte ein ständiger Konflikt um dringend benötigte neue Klassen, da die Gemeinde gegen das bürgerliche Gymnasium war. Einmal tauchte sogar die Idee auf, das Gymnasium zu schließen und in ein Hotel umzuwandeln. Durch die immer schlechter werdende finanzielle Situation von Staat und Gemeinde in den 30er-Jahren war die Existenz des Gymnasiums immer wieder gefährdet. Gemeinde und Staat drohten teilweise sogar überhaupt, jegliche Subventionen zu entziehen, was aber durch Interventionen aus dem ganzen Triestingtal immer verhindert werden konnte.

Ab 1935 wurde "vormilitärische Erziehung" im Unterricht durchgeführt, der Wandertag wurde als "gesicherter Marsch" unter "lebhafter Beteiligung der Bevölkerung" abgehalten.

 

NS-Zeit und Zweiter Weltkrieg

Die Übernahme des Gymnasiums durch den Staat wurde dann als "eine Tat des nationalsozialistischen Deutschland" gefeiert. Die Schule hieß "Staatliche Oberschule für Jungen". Zwischen 1920 und 38 war der Gymnasialverein immer sehr rege tätig gewesen, er wurde jetzt in den Elternverein umgewandelt.

Im Vorwort des Jahresberichtes 1939/40 schrieb Direktor Dr. Karl Rendl: "Es ist nicht leicht, Schulweisheit zu lehren und zu lernen, wenn der Marschtritt unserer siegreichen Armeen dröhnt", ein Thema der schriftlichen Reifeprüfung aus Deutsch lautete: "Worin sah ich meine Aufgabe als Mitglied der Hitler-Jugend?" und die Schülerstatistik gibt darüber Auskunft, dass in diesem Jahr 257 Schüler "deutsch und artverwandt", 5 Schüler "Ausländer" und 1 Schüler "mischblütig" waren. Die Rolle der Schule in dieser Zeit ist noch viel zu wenig aufgearbeitet worden, z.B. was ist mit den Schülern geschehen, die von der Schule abgemeldet worden waren, oder welche Rolle spielten einzelne Lehrer bei der Unterstützung des Systems?

 

Nachkriegszeit

Im 2. Weltkrieg verloren 6 Lehrer der Schule und über 30 Absolventen ihr Leben. Das Gymnasium war durch Einquartierungen, Plünderungen und Granattreffer beschädigt und vorerst unbenutzbar. Und laut Jahresbericht 1945/46 hat sich "die positive Haltung zur demokratischen Republik ... allenthalben verwurzelt".

Nach dem Wiederaufbau war das Gebäude bis 1956 noch in Besitz der Gemeinde, die es erhalten und Schulwart, Beleuchtung und Beheizung bezahlen musste.1956 schenkte die Gemeinde das Gebäude dem Bund und war damit diese schweren Belastungen los.

1967 wurden erstmals alle Unterstufenklassen doppelt geführt. In den späten Sechzigern hatte sich auch die Oberstufe in einen neusprachlichen und realistischen Zweig gespalten. Die Schülerzahl war schon über 500 gestiegen.

 

Der Kampf um den Neubau

In einem Gebäude für 9 Klassen wurden 19 unterrichtet. Die provisorischen Lösungen: eine Klasse im Keller, fünf disloziert in Gebäuden der Gemeinde im Gemeindehof, Wanderklassen. Der Lehrkörper trat daher vehement für einen Neubau ein, Stadtgemeinde, Landesschulrat und Ministerium waren aber dagegen. Dann setzte sich die Stadtgemeinde doch auch für einen Neubau ein. Die Verhandlungen dauerten von 1962 bis zum Baubeginn 1981, also fast 20 Jahre. Schließlich sollte die Schule mit 12 Klassen und mit einem Turnsaal gebaut werden, sodass der Kampf des Lehrkörpers von neuem begann. Es wurde nachgewiesen, dass im Triestingtal die Bevölkerung nicht ab-, sondern zunehmen werde.

In dreieinhalbjähriger Bauzeit entstanden schließlich 18 Klassen, 2 Turnsäle und 7 Sonderunterrichtsräume. Seit dem 29. Mai 1985 wird im neuen Haus unterrichtet.

Von 1985 bis 1991, fast 6 Jahre lang, dämmerte das alte Schulgebäude am Kislingerplatz, die "graue Burg von Berndorf", einem ungewissen Schicksal entgegen. Die Stadtgemeinde Berndorf sanierte das Gebäude 1991/92. Leitlinie bei der Neugestaltung war, den alten Bau in seiner Eigenheit zu bewahren, ihn zugleich aber für die neuen Zwecke zu adaptieren. Aktuell befinden sich darin die Allgemeine Sonderschule und die Musikschule Triestingtal.

 

Die Schulentwicklung seit 1985

Die feierliche Eröffnung des neuen Schulgebäudes fand am 25. Oktober 1985 statt. Die Segnung des Hauses nahmen Weihbischof Florian Kuntner und Superintendent Helmut Santer in Form einer ökumenischen Feier vor. Unter den Ehrengästen: Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger, der Präsident des LSR für NÖ Adolf Stricker und Bürgermeister Josef Leskovec. Die neue Schule enttäuschte nicht. Es gab nun keine Wanderklassen mehr, jede Klasse hatte einen eigenen Raum. Die vielen Sonderunterrichtsräume und die zwei Turnsäle trugen viel zur Ergiebigkeit des Unterrichts bei.

Kaum im neuen Haus, machte sich das Gespenst der Raumnot schon wieder bemerkbar. Durch die Senkung der Eröffnungszahlen in den ersten Klassen von 36 auf 30 stieg die Anzahl der Klassen. 1987 wurde erstmalig mit vier ersten Klassen begonnen, drei Jahre später mit fünf. So kletterte die Anzahl der Klassen allmählich auf über 20, die Zahl der SchülerInnen durchbrach 1989 die 500er-Marke. 1989 kamen die Teilung in BG und BRG und die neue Oberstufe mit Wahlpflichtfächern und der neuen Matura. Vier bzw. fünf Parallelklassen in der Unterstufe sowie die Einrichtung eines EDV-Raumes beendeten den paradiesischen Raumzustand wieder und bescherten uns erstmals Wanderklassen. Die Probleme die gelöst schienen, begannen von neuem!

1991/92 war die Schülerzahl auf über 600 angestiegen, wegen des begrenzten Raumangebotes mussten nun Schüler der ersten Klassen abgewiesen werden, durch Klassenzusammenlegungen stieg die Schülerzahl in manchen Klassen auf über 30, 7 Klassen mussten wieder wandern. Daher wurden von Seiten der Schule und der Eltern Schritte unternommen, um möglichst rasch eine Aufstockung des dafür vorgesehenen Gebäudeteiles zu erreichen. Es dauerte trotzdem länger als erhofft, und die Bauarbeiten fanden nicht während der Ferien, sondern während des Schuljahres 1994/95 statt, wodurch eine Beeinträchtigung des Unterrichtbetriebes nicht zu vermeiden war. Da zeitweise zwei Klassenräume blockiert waren, mussten deren Schüler monatelang in der Aula unterrichtet werden! Mit dem Ende des Schuljahres 1995/96 trat Hofrat Zaunstock nach 21jähriger Direktionstätigkeit in den Ruhestand. 1996/97 wurde das Haus von OStR. Gottfried Obereder als provisorischem Leiter geführt, begleitet von Mag. Peter Praschl als provisorischem Administrator. Mit Schulbeginn 1997/98 übernahm Mag. Otto König, bislang Administrator am Bundesgymnasium Babenbergerring in Wr. Neustadt, das BG/BRG Berndorf. Er unterrichtete die Fächer Mathematik, Physik und Informatik. Am Beginn des Schuljahres 2013/14 übernahm Mag. Maria Reitgruber die Leitung des BG/BRG Berndorf.

 

Folgende Schulformen bieten wir an:

Unterstufe:

AHS 1., 2. Klasse „creactive“

Wir fördern Kreativität und Bewegung der Kinder durch …

  • fächerübergreifenden Projektunterricht im Kreativbereich
  • Workshops creactive
  • English creactive, eine unverbindliche Übung
  • die tägliche Turnstunde (jeden Tag eine Stunde Bewegung und Sport am Vormittag)
  • „Kreatives Kleeblatt“, eine unverbindliche Übung  (mit 4 Bereichen: Theater, Musik, Kunst, Sport)
  • Aktiv in den Tag, Bewegte Pausen

Stundentafel 1. + 2. Klasse: (keine unterschiedlichen Zweige)

 
3. + 4. Klasse Gymnasium:

Französisch oder Latein als 2. Fremdsprache

Zusätzlich werden in diesem Zweig angeboten …

  • Französisch kreativ oder Latein kreativ
  • Englisch Begabtenförderung
  • Minimodule“ zur Wahl: Abenteuer Lesen, Medienatelier, Kreativwerkstatt

Stundentafel Gymnasium Latein/Französisch aktuell   ab 2020/21

 
3. + 4. Klasse Realgymnasium:

In diesem Zweig werden Naturwissenschaften und Technik großgeschrieben durch …

  • Geometrisch Zeichnen (auch am Computer)
  • Technisches und kreatives Werken
  • „Minimodule“ zur Wahl: Science Lab, Robotik, Mathematik aktiv, Unternehmerführerschein Modul A

Stundentafel Realgymnasium aktuell ab 2020/21

 
Neue Oberstufe mit verstärkter Individualisierung Gymnasium und Realgymnasium

5. Klasse:

  • Informatikunterricht für alle
  • 2. bzw. 3. Fremdsprache Spanisch oder Französisch oder Latein

Kurs-/Modulsystem 6. bis 8. Klasse:

  • Pflichtgegenstände nach Fächerkanon von Gymnasium bzw. Realgymnasium
  • Vorwissenschaftliches Arbeiten
  • Kommunikation und Präsentation
  • Wahlmodule
    Schüler/innen wählen projektartige Unterrichtsangebote nach ihren persönlichen  Interessen und Begabungen und gestalten so selbstverantwortlich einen Teil ihres Stundenplans.

Stundentafel Gymnasium Oberstufe (NOVI)

Stundentafel Realgymnasium Oberstufe (NOVI)

 

Stundentafel 1. und 2. Klasse

Gegenstand 1. Klasse 2. Klasse
     
Religion 2 2
Deutsch 4 4
Englisch 4 3
Latein/Französisch 0 0
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 0 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 1
Mathematik 4 4
Biologie und Umweltkunde 3 2
Chemie 0 0
Physik 0 1
Musikerziehung 2 2
Bildnerische Erziehung 2 2
Technisches und kreatives Werken 2 2
Bewegung und Sport 4 4
Digitale Grundbildung 0 1
     
Summe 29 30

 

 

Gymnasium 3. und 4. Klasse Latein / Französisch aktuell 

Gegenstand 3. Klasse 4. Klasse
Religion 2 2
Deutsch 4 4
Englisch 4 3
Latein/Französisch 4 4
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 2 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2
Mathematik 3 3
Biologie und Umweltkunde 0 2
Chemie 0 2
Physik 2 2
Musikerziehung 2 0
Bildnerische Erziehung 1 2
Technisches und kreatives Werken 0 0
Bewegung und Sport 3 3
Digitale Grundbildung 0 1
     
Summe 29 32

 

Gymnasium 3. und 4. Klasse Latein / Französisch ab 2020/21

Gegenstand 3. Klasse 4. Klasse
ab 2020/21 ab 2021/22
Religion 2 2
Deutsch 4 3
Englisch 4 3
Latein/Französisch 4 3
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 2 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2
Mathematik 3 3
Biologie und Umweltkunde 0 2
Chemie 0 2
Physik 2 2
Musikerziehung 2 0
Bildnerische Erziehung 1 2
Technisches und kreatives Werken 0 0
Bewegung und Sport 3 3
Digitale Grundbildung 0 1
Minimodule (Abenteuer Lesen/Medienatelier/Kreativwerkstatt) 0 2
     
Summe 29 32

 

Realgymnasium 3. und 4. Klasse aktuell

Gegenstand 3. Klasse 4. Klasse
Religion 2 2
Deutsch 4 4
Englisch 4 3
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 2 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2
Mathematik 3 3
Geometrisch Zeichnen 1 1
Geometrisch Zeichnen-Informatik 0 1
Mathematik-Informatik 1 1
Biologie und Umweltkunde 0 2
Chemie 0 2
Physik 2 2
Musikerziehung 2 0
Bildnerische Erziehung 1 2
Technisches und kreatives Werken 2 1
Bewegung und Sport 3 3
Digitale Grundbildung 0 1
     
Summe 29 32

 

 

Realgymnasium 3. und 4. Klasse ab 2020/21

Gegenstand 3. Klasse 4. Klasse
Religion 2 2
Deutsch 4 4
Englisch 4 3
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 2 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2
Mathematik 3 4
Geometrisch Zeichnen 2 0
Biologie und Umweltkunde 0 2
Chemie 0 2
Physik 2 2
Musikerziehung 2 0
Bildnerische Erziehung 1 2
Technisches und kreatives Werken 2 1
Bewegung und Sport 3 3
Digitale Grundbildung 0 1
Minimodule
(Science Lab/Robotik/Mathematik aktiv/Unternehmerführerschein A)
0 2
     
Summe 29 32

 

Gymnasium Oberstufe (NOVI)

  5. Klasse 6.Klasse 7.Klasse 8. Klasse
               
Gegenstand Schuljahr WS SS WS SS WS SS
               
Religion 2 2 2 2 2 2 2
Deutsch 3 3 3 3 3 2 2
Englisch 3 3 3 3 3 3 3
Latein/Französisch (sechsjährig) 3 3 3 3 3 2 2
Spanisch (vierjährig) 3 3 3 3 3 2 2
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 2 0 2 2 0 2 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2 0 0 2 2 2
Mathematik 3 3 3 3 3 3 3
Biologie und Umweltkunde 2 2 2 0 0 2 2
Chemie 0 0 0 2 2 2 2
Physik 0 2 2 2 2 2 2
Psychologie und Philosophie 0 0 0 2 2 2 2
Informatik 2 0 0 0 0 0 0
Musikerziehung 2 2 0 0 0 0 0
Bildnerische Erziehung 2 0 2 0 0 0 0
Musikerziehung/Bildnerische Erziehung 0 0 0 2 2 2 2
Bewegung und Sport 2 2 2 2 2 2 2
Kommunikation und Präsentation 0 2 0 0 0 0 0
Vorwissenschaftliches Arbeiten 0 0 2 0 0 0 0
Wahlmodule (Verteilung beispielhaft) 0 4 4 4 4 4 2
               
Summe 31 33 33 33 33 34 32

 

Realgymnasium Oberstufe (NOVI)

  5. Klasse 6. Klasse 7. Klasse 8. Klasse
               
Gegenstand Schuljahr WS SS WS SS WS SS
               
Religion 2 2 2 2 2 2 2
Deutsch 3 3 3 3 3 2 2
Englisch 3 3 3 3 3 3 3
Latein/Französisch (sechsjährig) 0 0 0 0 0 0 0
Latein/Spanisch (vierjährig) 3 3 3 3 3 2 2
Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung 2 0 2 2 0 2 2
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2 0 0 2 2 2
Mathematik 4 3 3 3 3 3 3
Biologie und Umweltkunde 2 2 2 3 3 2 2
Chemie 0 2 2 2 2 2 2
Physik 2 2 2 3 3 2 2
Psychologie und Philosophie 0 0 0 2 2 2 2
Informatik 2 2 2 0 0 0 0
Musikerziehung 2 2 0 0 0 0 0
Bildnerische Erziehung 2 0 2 0 0 0 0
Musikerziehung/Bildnerische Erziehung 0 0 0 2 2 2 2
Bewegung und Sport 2 2 2 2 2 2 2
Kommunikation und Präsentation 0 2 0 0 0 0 0
Vorwissenschaftliches Arbeiten 0 0 2 0 0 0 0
Wahlmodule (Verteilung beispielhaft) 0 4 4 4 4 4 2
               
Summe 31 34 34 34 34 32 30

AHS 1.,2. Klasse

Wir fördern im „creactive“-Schwerpunkt Kreativität und Bewegung der Kinder durch ….

  • fächerübergreifenden Projektunterricht im Kreativbereich und Kreativtage
  • das „Kreative Kleeblatt“, eine unverbindliche Übung bestehend aus Kunst, Sport, Musik und Theater
  • die tägliche Turnstunde
  • Englisch „creactive“, eine unverbindliche Übung, in der auf Englisch kreativ gestaltet wird

 

Realgymnasium 3.,4. Klasse

In diesem Zweig werden Naturwissenschaften und Technik großgeschrieben durch …

  • Geometrisch Zeichnen
  • Technisch kreativen Werkunterricht
  • Minimodule zur Wahl: Science Lab, Robotik, Mathematik aktiv, Unternehmerführerschein Modul A

 

Gymnasium 3.,4. Klasse

In diesem Zweig werden Sprachen großgeschrieben durch …

  • Französisch oder Latein als 2. Fremdsprache
    Englisch Begabtenförderung für besonders Interessierte
    Minimodule: Latein aktiv oder Französisch aktiv
  •  Minimodule zur Wahl: Abenteuer Lesen, Medienatelier, Kreativwerkstatt

 gemeinsam

 

Das Miteinander wird bei uns großgeschrieben, denn gemeinsam geht's leichter.

 

Den Schülerinnen und Schülern der 1.Klassen möchten wir den Schulstart im Gymnasium durch 2 Projekte erleichtern:


Lernen leicht gemacht

Bereits in der ersten Schulwoche findet für alle Schulanfänger/innen der erste vierstündige Block dieses Projektes statt. Die Kinder haben die Gelegenheit, in spielerischer Form ihre Klassenkollegen und ihre neue Schule näher kennen zu lernen. Außerdem werden ihnen erste Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben. Themen der weiteren 3 Projektblöcke sind „Vorbereitung auf Schularbeiten“, „Digitales Lernen“ und „Soziales Lernen und Gesundheit“.


Partnerklassenprojekt

Jeder 1. Klasse wird eine Oberstufenklasse als Partnerklasse zugeordnet. Gemeinsam werden verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Das Kennenlernen erfolgt durch Spiele, kleine Wanderungen und andere Outdoor-Aktionen. Später bekommen die Jüngsten wichtige Tipps für die ersten Schularbeiten und es wird gemeinsam geübt. Auch ein Bibliotheksprojekt wird von den beiden Klassen durchgeführt. Schließlich darf gemeinsam gefeiert werden.
Dieses Projekt soll positives Sozialverhalten stärken und bereitet Groß und Klein viel Spaß und Freude.

 

Unterstützung, wenn es einmal schwierig wird, bieten die folgenden Projekte:

 
Hausübungshilfe HÜHI

Jeden Tag zwischen 7.15 und 8 Uhr bieten Lehrer/innen den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe Unterstützung bei offenen Fragen zu Hausübungen an. Denn es ist wichtig, die richtigen Fragen zu stellen und Unklarheiten zu beseitigen.


Students for Students

ist der Titel eines Projekts, das in Zusammenarbeit von Schülervertretung und SQA-Team (= Schulqualität Allgemeinbildung) entstanden ist. Schüler/innen der 6. bis 8.Klasse bieten Lern- und Übungseinheiten für Schüler/innen der 1. bis 5.Klasse an. Bei Bedarf können Erziehungsberechtigte mit den Anbietern Kontakt aufnehmen und Stunden vereinbaren. Students for Students ermöglicht nicht nur den Jüngeren, ältere Schüler/innen kennenzulernen und sich an ihnen ein Vorbild zu nehmen, sondern auch den Älteren, ihr Wissen weiterzugeben und wertvolle soziale Erfahrungen zu sammeln.

Individuelle Lernbegleitung (ILB)

Die ILB ist eine innovative Maßnahme im Rahmen der neuen Oberstufe (im BG/BRG Berndorf: NOVI) zur Unterstützung und Begleitung von Schüler/innen ab der 6. Klasse mit Lernrückständen und/oder Lernschwächen, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Lernprozess liegt.
Die ILB soll als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden: Die Lernbegleiter und die Lernenden vereinbaren Lernziele und arbeiten gemeinsam an Lösungs- und Umsetzungsstrategien. Durch die ILB sollen Lernerfolge bewusst gemacht und es soll eine positive Weiterentwicklung im Lernprozess in Gang gesetzt werden. Die ILB ist zeitlich begrenzt und – im Gegensatz zum Förderunterricht – gegenstandsunabhängig. Für die ILB stehen speziell ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung:

Mag. Doris Barlic
Mag. Karin Heinthaler
Mag. Elisabeth Landler
Mag. Hans Schabas
Mag. Margit Wieland

 

In diesem Video präsentiert sich das Gymnasium Berndorf. Informieren Sie Sich über unsere Schule!

Leitbild

Wir betrachten es als unsere Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler mit Kompetenz, Verständnis und Bestimmtheit auf das Leben in einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft und Arbeitswelt vorzubereiten. Die Weitergabe von Werten und Wissen im Sinne von Menschlichkeit, Umweltbewusstsein, Solidarität, Zukunfts - und Leistungsorientierung ist unser Ziel.

Schwerpunktsetzungen unserer Arbeit im Bereich der Naturwissenschaften und Informationstechnologie, die Vermittlung von Sprachkompetenz und somit auch des Verständnisses für andere Kulturen im Sinne zunehmender Internationalisierung, die Förderung im musisch - kreativen und im sportlichen Bereich tragen den Anforderungen unserer Informationsgesellschaft Rechnung.

Die Vermittlung von Kenntnissen in den Fremdsprachen, Kulturtechniken und neuen Technologien (Information und Kommunikation) sowie die Hinführung zu selbständigem, kritischem, kreativem, ökologischem und sozialem Denken und Handeln zählen zu den vordringlichen Aufgaben. Unter dem Motto "Lebensraum Schule" sollen soziales und gesundheitsförderliches Denken und Handeln nicht nur bewusst gemacht, sondern auch gelebt werden.

Was ist SQA?

SQA steht für Schulqualität Allgemeinbildung und hat das Ziel, zu bestmöglichen Lernbedingungen beizutragen.

Wie funktioniert SQA allgemein?

Das SQA-Team – in unserer Schule Frau Dir. Mag. Maria Reitgruber, die SQA-Koordinatorin Mag. Alexandra Saje und drei weitere engagierte Lehrkräfte, Mag. Carola Beier, Mag. Karin Heinthaler, und Mag. Michaela Mikschicek – sammelt Ideen für Bereiche, die zu einer Verbesserung der Lernbedingungen für die Schüler/innen beitragen können. Diese werden in einem Entwicklungsplan mit Zielen und Maßnahmen festgehalten und schließlich evaluiert.

Was bewirkte SQA im BG/BRG Berndorf bis jetzt konkret?

Einer der Schwerpunkte der letzten Jahre lag auf der Verbesserung der Lese- und Schreibkompetenz der Schüler/innen mit dem Ziel einer optimalen Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche Reifeprüfung allgemein und auf das Verfassen der Vorwissenschaftlichen Arbeit im Speziellen.
Außerdem gelang es dem SQA-Team eine Feedback-Kultur zu etablieren, sodass den Schüler/innen die Möglichkeit gegeben wird, in entsprechendem Rahmen ihre Meinung über diverse didaktische und pädagogische Themen zu äußern.
Seit sechs Jahren betreut SQA auch das Projekt Students for Students, wo Schüler/innen der Oberstufe Lerneinheiten für Unterstufenschüler/innen in der Schule anbieten.

Woran arbeiten wir derzeit?

Im Fokus des diesjährigen Entwicklungsplans liegt – nach dem „überraschenden“ Sammeln von Erfahrungen in Sachen „distance learning“ im Sommersemester des letzten Jahres – das Etablieren von guten, einheitlichen Voraussetzungen für „distance learning“. Da MSTeams & Co aus dem heutigen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken sind, ist hier auch abseits von Corona eine wunderbare Vorbereitung auf das spätere Berufsleben gegeben. Gerade dieser Bereich ist auch ein ausgesprochenes Kernthema seitens des Bildungsministeriums.
Als Synergie mit der Auszeichnung des BG/BRG Berndorf als Gesunde Schule der Stufe 3 setzen wir uns dieses Jahr auch Themen aus der Nachhaltigkeit als Ziel. Begonnen wurde bereits letztes Jahr mit der ökologischen Nachhaltigkeit: Hier galt es mit neuen Müllinseln, die im BE-Unterricht umgesetzt wurden, die korrekte Mülltrennung wieder in Erinnerung zu rufen und auch aufzuzeigen, wie viel Müll – auch PLASTIKmüll – am BG/BRG Berndorf anfällt. Diesen gilt es zu verringern und korrekt zu trennen: weiterhin, ebenso in diesem Schuljahr.
Als zweites Ziel im Bereich Nachhaltigkeit rücken wir die soziale Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Unter anderem soll das Projekt „Offenes Bücherregal“ in der Aula der Schule nach Corona wiederbelebt werden.

 

Unsere Partner

 

BUNDESGYMNASIUM UND

BUNDESREALGYMNASIUM BERNDORF

Sportpromenade 19
A-2560 Berndorf


Sekretariat 02672/82265

Direktion 02672/82265/21

Administration 02672/82265/24

Konferenzzimmer 02672/82265/25

Schulärztin 02672/82265/26

✉ Sekretariat bg.berndorf@noeschule.at

Direktion dir.bg.berndorf@noeschule.at

Administration johann.puchholzer@bildung.gv.at

Schulärztin christine.festa@bildung.gv.at